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29 Juli 2007

Radtour an den Tarn...


Am morgigen Montag startet mein neues Projekt "Radtour an den Tarn".

Das Blog "Radtour an den Tarn" stellt ein Tagebuch einer fiktiven Reise mit dem Fahrrad von "Stutensee" (Deutschland) nach "La Malène" (Südfrankreich) dar. Google-Maps berechnet die Strecke für Fußgänger mit ca. 886 km.

Der Blogeigentümer wird ab dem 30.07.2007 jeden Tag im heimischen Deutschland eine gewisse Anzahl Kilometer auf dem Rad oder dem Hometrainer zurücklegen. Diese Strecke wird jeweils in eine Karte eingetragen. Ziel ist es -möglichst schnell- nach "La Malène" (südfranzösische Cevennen) zu kommen um dort eine Kanutour auf dem "Tarn" zu starten. Nach jedem Streckenabschnitt wird der Blogeigentümer einige Infos zum jeweiligen Aufenthaltspunkt posten. So soll ein virtueller Reisebericht entstehen. Weiteres Ziel ist es auf diesem Weg ca. 10 kg abzunehmen.

Verfolgt werden kann die Reise unter:
Radtour an den Tarn

Ein Link findet sich im rechten Bereich.

Stromrebell


In Kürze werde ich meinen Strom aus dem schönen Schönau im Südschwarzwald beziehen. Die EWS (Elektrizitätswerke Schönau) mit Motto "atomstromlos - klimafreundlich - bürgereigen" bieten Rebellenstrom.

Zum Prinzip:
Die Schönauer Bürger haben nach jahrelangem Rechtsstreit 1997 ihr Stromnetz gekauft und betreiben es nun selbst. Konsequenz: Schönau ist atomstromfrei. Energiesparen und umweltfreundliche Neuanlagen werden gefördert. Dennoch gilt die Devise des ökonomischen und zugleich ökologischen Wirtschaftens. Die Lieferanten sind bundesweit verteilte, freie, dezentrale und ökologische Rebellenkraftwerke in Bürgerhand. Mittlerweile kann jeder Stromkunde in Deutschland Strom der EWS beziehen und damit für eine zukunftsfähige Energiewirtschaft eintreten. Die EWS leitet dabei nur "sauberen" Strom ins Netz -derzeit für über 49.500 Kunden- garantiert und TÜV-zertifiziert nur von Produzenten, die keine Kapitalbeteiligungen von Atomkraftwerksbetreibern oder deren Tochterunternehmen haben. Verzichtet wird auf Strom aus Kohle- oder Ölkraftwerken. Das Besondere: Die ökologischen Stromerzeugungsanlagen gehören nicht der EWS sondern sind Besitz von Schulen, Betreibergesellschaften, Privatpersonen und Vereinen. Mit dem "Sonnencent" (der Kunde hat die Wahl zwischen 0,5 - 1,0 - 2,0 Cent/kWh) fördert die EWS nicht den Kauf dieser Anlagen sondern bezuschusst die tatsächlich eingespeiste Kilowattstunde. Gefördert wurden bisher über 1.005 Neuanlagen im Bereich der Photovoltaik, Biogas, Wind- und Wasserkraft sowie umweltfreundlicher Kraft-Wärme-Kopplung.

Auswirkung:
100% Einsparung von Atommüll und ca. 89,75% Einsparung an CO2-Emission.

Kostenfaktor:
Im Vergleich zu meinem derzeitigen (atomlastigen) Strom der EnBW zahle ich bei der EWS jährlich 20,- € mehr. Das ist vertretbar.

www.ews-schoenau.de

28 Juli 2007

Gebt mir das Messer!

Dank meiner neuen Bodensee-Connection E. wurde ich auf das schwedische Duo "The Knife" aufmerksam. Das Video zu "Pass This On" erinnert mich vor allem durch die Bizarrheit der Sängerin an einige Szenen aus "Mars Attacks"...herrlich schräg!

Wikipedia meint dazu folgendes:
The Knife ist ein elektronisches Indie-Duo aus Stockholm, Schweden. Die Band besteht aus den beiden Geschwistern Karin Dreijer Andersson und Olof Dreijer, die auch ihre eigene Plattenfirma (Rabid Records) betreiben. Bekannt wurden sie in Deutschland hauptsächlich durch den Club-Hit "Pass This On". Eine Eigenschaft, welche The Knife von vielen anderen Bands unterscheidet, ist ihr Unwille, mit den Medien und der Mainstream-Musik-Szene zusammenzuarbeiten. Die Gruppe zeigt sich selten in der Öffentlichkeit, die meisten ihrer Promo-Fotos zeigen die Mitglieder mit Masken. Bis vor kurzem gaben sie keine Livekonzerte.

The Knife gewannen den schwedischen Musikpreis Grammis als beste Pop-Gruppe des Jahres 2003, jedoch boykottierten sie die Verleihung, indem sie zwei Repräsentanten einer anderen Künstlergruppe als Gorillas verkleidet mit der Nummer 50 auf dem Kostüm zu der Veranstaltung sandten. Dies war als Protest gegen die männliche Dominanz innerhalb der Musikindustrie gedacht. Ihr Album Deep Cuts war ebenfalls für einen Grammis nominiert als beste Platte des Jahres 2003, jedoch ging der Preis an die Cardigans.

Die Gruppe erlangte Ende 2005 größere Bekanntheit, als José González Cover-Version von Heartbeats von seinem 2003er Album Veneer von Sony in ihrer Color-Like-No-Other-Werbung genutzt wurde. Diese Cover-Version wurde Anfang 2006 dann auch als Single veröffentlicht. Im Snowboarding-Video After Lame wird Heartbeats ebenfalls verwendet.



www.theknife.net
www.marsattacks.com

22 Juli 2007

Albtraumhochzeit


Es gibt Sendungen, die stellt man sich schlimm vor, aber dann sind sie noch viel schlimmer. Oder viel, viel schlimmer. Manchmal sogar unerträglich viel schlimmer. Ebenso wie die Leute, von denen Sie handeln. So zu erfahren bei Gülcans Traumhochzeit, wo man beim Anschauen nie weiß, was man sich mehr wünschen soll: spontane Taubheit, Ohnmacht, Sehschwäche einen landesweiten Stromausfall oder einfach, dass die Figuren dieser irreal dumm-lauten Doku-Farce lediglich die misslungenen Erfindungen eines schwarzhumorigen Horrorfilm-Autoren seien. Allerdings behauptet man ja, die wären echt...aber das wünsche ich nicht mal ihnen selbst.

Das Getratsche von Quasselstrippchen Gülcan lässt auch hartgesottene Celebrity-Soap-Fans wegschalten. Bleibt zu hoffen, dass der Bräutigam so kurz vor dem Finale nicht das Handtuch wirft. Morgens gibt der ansonsten recht blass (gelinde ausgedrückt) rüberkommende Kamps (millionenschwerer Erbe der Bäcker-Dynastie und mit offensichtlichem Hang zu süßen Teilchen wohl sein bester Kunde) ja bereits die Parole aus: "...30 Minuten Schnauze halten!"

Kultstatus erreichen meiner Meinung nach bereits jetzt Oma Ursel und Mama Petra...herrlich versnobter Düsseldorfer Geld-Adel. Spätestens jetzt dürfte klar sein, warum Botox derzeit im Lieferverzug ist...der Markt ist leergekauft.

05 Juli 2007

...Abschied!

So, bin dann weg!
Verabschiede mich in den 2wöchigen Urlaub am Roten Meer!


Hier noch ein Schmankerl...und auch -irgendwie- passend zum Thema: